Stadtrederei - Reflexion zu Stadt und Raum

Folge 20: Energiegeladen ins neue Jahr: Bereichern oder stören Windräder die Landschaft?
Windkraftanlagen verändern Landschaften und sind weithin sichtbar. Sie sind zu einem weiteren Element unserer modernen Energielandschaft geworden neben Schornsteinen und Kühltürmen, Solaranlagen und Überlandleitungen. Bei manchen Menschen führen diese technischen Bauwerke zu Verunsicherung, Angst und Abwehrhaltung. Die Diskussionen zum Bau von Windrädern wurden lange Zeit emotional geführt, um die „Verschandelung“ der Landschaft aufzuhalten. Doch das ändert sich aktuell. 84 Prozent der Bevölkerung halten den weiteren Ausbau von Windkraft an Land für „eher wichtig“ (Quelle: s. Shownotes unter www.stadtrederei.com).
Wir widmen uns in dieser Folge folgenden Fragen: Inwiefern stören Windräder die Landschaft oder können sie diese sogar bereichern? Was hat diese Frage mit unserer Haltung und Wahrnehmung zu tun? Welche Landschaftsbilder haben wir im Kopf? Welche Gestaltungskriterien werden beim Bau von Windrädern berücksichtigt und wie kann die gesellschaftliche und individuelle Akzeptanz verändert werden?

Wir diskutieren dazu mit einem Landschaftsarchitekten und einem österreichischen Bürgermeister, der gerade einen Windpark in seiner Gemeinde eröffnet hat.
Diese Gäste sind:
Prof. Dr. Sören Schöbel-Rutschmann, Professur für Landschaftsarchitektur regionaler Freiräume LAREG, Technische Universität München
Martin Voggenberger, Bürgermeister Gemeinde Munderfing, Österreich

Folge 19: Reflexion – Blick zurück, hinter die Kulissen und nach vorn
Gemeinsam mit Ihnen werfen wir einen Blick zurück auf die neun Folgen des Jahres 2022 und geben einen Ausblick auf 2023. Inhaltlich standen unterschiedliche Themen auf der Agenda: unsere Trilogie zur Transformation großer und kleiner Areale und Projekte, die vielfältige Funktion des Waldes in der Klimakrise sowie die Wandlungsmöglichkeiten des Verwaltungsapparates oder die gemeinwohlorientierte Bodenwende.

Außerdem teilen wir mit Ihnen einen Blick hinter die Kulissen:
Fee Thissen und Christine Grüger reflektieren, wie sich die Arbeit am Podcast entwickelt hat, welches Feedback wir erhalten haben und Teresa Albert vom ISW gibt einen Einblick in die aktuellen Hörer:innen-Zahlen – die uns immer wieder freuen und für die nächsten Folgen motivieren. Daher möchten wir Ihnen und Euch – unseren treuen Zuhörer:innen – einmal DANKE sagen fürs Einschalten, Zuhören und Weiterempfehlen!

Folge 18: Der Wald: Retter und Opfer in der Klimakrise
Dem Wald geht es nicht gut – dabei soll er vieles retten. Wir brauchen den Wald als Schattenspender in den Städten, als Baustoff, als Erholungsort, als Frischluftfilter und Wasserspeicher sowie als »unsichtbaren Rohstoff« in vielen Produkten.
Klimawandel, Waldbrände oder der Borkenkäfer bedrohen den Wald massiv. Nicht zuletzt trägt auch der zunehmende Flächenverbrauch durch Siedlungsgebiete zu dieser Bedrohung bei. Der Wald ist nicht nur Opfer, sondern auch Retter aus dieser Krise, wenn wir ihn ganzheitlich wahrnehmen und intelligent nutzen.
Welche Sicht auf den Wald haben wir als Planende und Städter:innen? Inwiefern hat sich die Mensch-Wald-Beziehung durch die Pandemie verändert?
Viele Anforderungen an den Wald bringen auch Konflikte zwischen vielen Akteuren mit sich. Wir sprechen mit unseren Gästen über Beteiligungsformen und Kommunikation, über die Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Funktionen des Waldes von Freizeitnutzung bis zu ökologischer Waldbewirtschaftung.
Hören Sie rein, wie der Wald zukünftig in unseren Städten und im ländlichen Raum Helfer in der Klimakrise werden kann.

Unsere Gäste sind:
Dr. Stephanie Bethmann, Leiterin der Stabsstelle Gesellschaftlicher Wandel bei der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg, Freiburg im Breisgau
Dr. Angela Lüchtrath, Forstwissenschaftlerin, Moderatorin, Trainerin und Mediatorin, suedlicht, Freiburg im Breisgau
Dipl. Forstwirtin Monika Runkel, Leiterin der Dienststelle Forstamt Hachenburg/ Forstliches Bildungszentrum Rheinland-Pfalz

Folge 17: Grips statt Gips – über die Transformation im Bestand am Beispiel von Zürich West
Seit Anfang der 90er-Jahre wandelt sich ein ehemaliges Industriegebiet in einen neuen Stadtteil im Westen von Zürich. Die Transformation der innerstädtisch gelegenen Brache mit überwiegend fragmentierten Eigentümerstrukturen in einer Stadt unter Wachstumsdruck wurde durch eine kooperative Planung zwischen vielen Akteuren möglich.
Wir wollen zusammen mit unseren Gästen verstehen, welche Einflussmöglichkeiten zivilgesellschaftliche Akteure auf eine solche große und langjährige Transformation haben. Es geht dabei auch um die Wirkungen von Zwischennutzungen auf den Wandel von Quartieren. Inwiefern lässt sich Vielfalt und Kleinteiligkeit in solchen Wandelgebieten in veränderter Form beibehalten?

Wir sprechen darüber mit:
Prof. Dr. Alain Thierstein, Professor für Raumentwicklung an der Technischen Universität München
Christoph Gysi, Präsident der Kulturmeile Zürich-West

Folge 16: Kreativ und dynamisch: Zwischennutzungen als Impuls zur Innenstadtentwicklung!
Menschen zusammenbringen, kreativen Akteur:innen eine Bühne zum Experimentieren bieten und die Innenstädte (wieder)beleben – diese Impulse können Zwischennutzungen in vielfältigen Gebäuden leisten. Darüber sprechen wir mit unseren Gästen:
Marco Eisenack, Journalist, Moderator und Podcaster sowie Gründer und Herausgeber von MUCBOOK und Inhaber von textbau.media, München
Anne Gericke, Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München und Goldschmiedin

Beide Institutionen treiben Projekte voran, die kollektive Arbeitsräume zu bezahlbaren Preisen schaffen und gleichzeitig Begegnungsräume für die Stadtgesellschaft anbieten. Kultur, Bildung und Arbeit finden Raum in teuren Innenstadtlagen. Unsere Gäste erzählen über ihre Motivation für und die Umsetzung von Zwischennutzungsprojekten sowie über die Dynamik von Temporärem und Verstetigtem, von Peripherie und Innenstadt.

Doppelfolge 15: Sofa, Kaffee, Wirtschaftplan: neue Orte zwischen Wohnen und Arbeiten gemeinsam schaffen!
Dritte Orte sind Räume oder Plätze, die anlass- und konsumfrei Begegnung von Menschen ermöglichen und mit Kunst, Kultur und Bildung verknüpft werden.
Das können leerstehende Gebäude sein, in denen durch bürgerschaftliches Engagement und die Co-Produktion mit Verwaltungen neues Leben eingehaucht wird: Bürgerhäuser, Kulturzentren, verlassene Höfe, Kaufhäuser oder Kneipen, öffentliche Räume und Parks. Daneben sind dies auch öffentliche Einrichtungen, wie z.B. Bibliotheken. Um diese beiden Arten von Möglichkeitsräumen zu beschreiben, ist diese Folge der Stadtrederei zweigeteilt:
Nach einer Einführung sprechen wir im ersten Teil mit Tobias Bäcker, der viele Projekte des Förderprogramms „Initiative ergreifen“ in NRW beraten hat und Prof. Dr. Florian Kluge, der gleichfalls beratend über die Entstehung, Funktion und Wirkungen von Dritten Orten berichtet.
Im zweiten Teil unterhalten wir uns mit den zwei Pionierinnen und Stadtbibliothekarinnen Anja Flicker und Dr. Hannelore Vogt. Beide sind für ihre Arbeiten zur Neukonzeption von Stadtbibliotheken ausgezeichnet worden. Sie sprechen über Bibliotheken als Vorzeigebeispiele für Dritte Orte, die positiv in die Stadtteile strahlen und von der Stadtplanung in ihrer Bedeutung als Kultur-, Arbeits- und Begegnungsraum stärker berücksichtigt werden sollten.
Teilen Sie sich das Hören der beiden Teile ruhig ein, aber verpassen Sie nichts. Wir versichern Ihnen – es ist sehr motivierend und lohnt sich!

Unsere Gäste sind:
Tobias Bäcker, Geschäftsführung, startklar a+b GmbH
Anja Flicker, Direktorin der Stadtbibliothek, Stadt Essen
Prof. Dr. Florian Kluge, nonconform / Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
Dr. Hannelore Vogt, Direktorin der Stadtbibliothek Köln

Folge 14: Die Kirche im Dorf lassen, aber keinen Bogen drum herum machen!
Kirchen sind Orte der Gemeinschaft und seit Jahrtausenden im ländlichen und städtischen Raum verankert. Doch die Mitgliederzahlen sinken. Immer mehr Kirchen stehen leer. Wie können diese nachgenutzt werden? Die Antworten darauf sind komplex und zeigen, dass nicht nur die Rechtssysteme von Kirche und Stadtplanung aufeinanderprallen, sondern traditionelle Werte und Riten, Kirchengeschichte, Baukultur und Gemeinwesen berücksichtigt werden müssen. Die beiden großen Amtskirchen befinden sich in einem spannenden Transformationsprozess, über den wir mit folgenden Gästen sprechen:

Prof. Dipl.-Ing. Kerstin Gothe, Stadtplanerin und Architektin DASL/SRL, Gothe Partner, Stuttgart
Rainer Heimburger, Dekan des Evangelischen Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald, Bad Krozingen
Prof. Dr. Ulrike Plate, Landeskonservatorin von Baden-Württemberg im Landesamt für Denkmalpflege; Honorarprofessorin für Denkmalpflege an der Architekturfakultät der Universität Stuttgart

Folge 13: Der rosa Elefant im Raum: Wie kann eine gemeinwohlorientierte Bodenwende gelingen?
Diesmal steht der Grundsatzartikel „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“ (Art 14 GG Abs. 2) im Vordergrund. Wir fragen nach dem rosa Elefanten im Raum und wie eine gemeinwohlorientierte Bodenwende gelingen kann. Die Bodenfrage drängt nach Antworten, denn die Kommunen kämpfen mit dem Druck steigender Mietpreise und um mehr Bauland. Dennoch wird auf Enkel:innengrundstücke und Eigentumsrechte gepocht.

Mit unseren beiden Gästen diskutieren wir daher folgende Fragen: Was versteht man unter Sozialpflichtigkeit des (Boden-)Eigentums und unter Gemeinwohl? Welche staatlichen Regulierungsmechanismen gibt es, um eine nachhaltige und gemeinwohlorientierte Bodennutzung zu ermöglichen? Wie können bestehende Planungsinstrumente wirkungsvoll eingesetzt werden? Braucht es neue Planungsinstrumente?
Unsere beiden Gäste sind:
Prof. Dr. Martin Burgi, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Wirtschaftsverwaltungsrecht, Umwelt- und Sozialrecht, LMU München
Dipl.-Ing. Stephan Reiß-Schmidt, Planungsdirektor a.D., Sprecher des Bündnisses für Bodenwende.

Folge 12: Vom Misstrauen und Vertrauen: Wie können Politik und Verwaltung Vertrauen zurückgewinnen?
Ob Corona, Wirtschaft, oder Klima: In den letzten Jahren haben verschiedene Krisen und Umbrüche zu Verunsicherung geführt. „Vertrauenskrise“ wird dabei sowohl mit konkreten politischen Entscheidungen und Entscheidungsträger:innen als auch mit demokratischen Einrichtungen im Allgemeinen verknüpft. Es herrscht weniger Akzeptanz für Expert:innenwissen – die Corona-Zeit hat hier nur als Katalysator gewirkt. Wie kann es uns gelingen, wieder mehr Vertrauen zu entwickeln – im alltäglichen Miteinander und im Bereich Politik, Verwaltung und Stadtplanung? Welche Arten von Vertrauen gibt es und welche Rolle spielen gesellschaftliche Werte, die Wahl der Sprache oder die (sozialen) Medien? Wie können Bürger:innen besser erreicht werden und an der öffentlichen Meinungsbildung mitwirken?
Diese Fragen diskutieren wir mit
Michael Isselmann, Stadtplanung.Isselmann und
Claus-C. Wiegandt, Professor für Stadt- und Regionalforschung an der Universität Bonn.

Folge 11: Smart City: effizienter und nachhaltiger durch neue Technologien – auch lebenswerter?
Intelligente Technologien sollen dabei helfen, die Städte fit für eine nachhaltige Zukunft zu machen. Das Konzept »Smart City« umfasst unterschiedliche Strategien und Lösungen, die als gesamtstädtische Vorhaben oder als konkrete Teilprojekte umgesetzt werden.
Welche Ziele und Handlungsfelder entstehen aus »Smart City« und was bedeuten diese für Stadtgesellschaften und die einzelnen Bürger:innen? Wie verhalten sich wirtschaftliche und soziale Aspekte zueinander? Und welche Stolpersteine ergeben sich bei der Umsetzung des Konzepts?
Diese Fragen diskutieren wir mit den Gästen:
Sabine Meigel, Abteilungsleiterin Digitale Agenda, Stadt Ulm
Thomas Müller, Geschäftsführer, bee smart city GmbH, Mülheim an der Ruhr
Eva Schweitzer, Smart-City-Teamkoordinatorin, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Bonn

Folge 10: Raus aus dem Silodenken: Wie sich Verwaltung wandeln sollte – und kann.
Im politischen Raum, aber auch von Verbänden, Unternehmen, Organisationen und Öffentlichkeit werden schnellere Entscheidungen, einfachere Verfahren und mehr Bürgerfreundlichkeit von Verwaltung gefordert. Zauberwörter, die mit solchen Forderungen einhergehen, sind Interdisziplinarität, agiles Arbeiten, Digitalisierung, Innovation. Die vielschichtigen Planungsverfahren verlangen oftmals ein ressortübergreifendes und teamorientiertes Arbeiten von Verwaltungen.
Aber verfügen Verwaltungen über entsprechende Arbeitsstrukturen und Freiräume, um dies umzusetzen? Inwiefern können originäre Aufgaben und Arbeitsweisen insbesondere der Kommunalverwaltungen mit solchen (neuen) Herausforderungen verbunden werden? Was brauchen Verwaltungen, um sich zu wandeln und welche Hemmschwellen sind dabei zu überwinden? Diese und weitere Fragen diskutieren wir in der ersten Folge des neuen Jahres mit unseren drei Gästen: Prof. Dr. Sabine Kuhlmann, Universität Potsdam; Michael Isselmann, Stadtplanung.Isselmann und Martin Kurt, Stadt Ludwigsburg.

Folge 9: Wunsch und Wirklichkeit: Inwieweit ist die Krise ein Teilchenbeschleuniger?
Im Dezember stehen traditionell die Jahresrückblicke an. Auch wir von der Stadtrederei nutzen diese Gelegenheit: Im gemeinsamen Gespräch tauschen sich Christine Grüger und Fee Thissen darüber aus, welche neuen Erkenntnisse aus den bisherigen acht Folgen gewonnen werden konnten. Zentraler Punkt war bei den unterschiedlichen Themengebieten stets die Krise als Teilchenbeschleuniger und die Frage an unsere Gesprächspartner:innen: Was kommt, was bleibt und was wird anders? Abschließend geben wir auch einen Ausblick auf die Themen im Jahr 2022.
Hören Sie gerne in das Resümee der letzten 8 Folgen rein:

Folge 8: Direkt gewählt oder zufällig gelost: Bürger:innenräte im Zusammenspiel mit Politik und Verwaltung.
Zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger kommen zur Diskussion einer gesamtgesellschaftlichen Frage zusammen und erarbeiten Lösungsvorschläge: Dieses noch junge Format der Bürger:innenräte findet sowohl auf kommunaler als auch auf Bundesebene statt. Durch die bunte Zusammensetzung eines Bürger:innenrates entsteht eine Vielfalt an Perspektiven.
Welche Erfahrungen werden mit diesem Format gemacht? Wie unterscheidet es sich von anderen Beteiligungsformen? Und welche Themen eignen sich besonders zur Diskussion? Diese und weitere Fragen erörtern wir in unserer 8. Podcast-Folge, die wir kurz vor der Bundestagswahl aufgenommen haben.

Wir sprachen mit Gisela Erler über dieses Thema, die ein ehemaliges Mitglied des Bürgerrates der Bundesrepublik Deutschland und ehemalige Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in der Landesregierung Baden-Württemberg ist:

Folge 7: Nur noch kurz die Welt retten…?! Welchen Beitrag die Stadtentwicklung zur KLIMAANPASSUNG leisten kann.
Im Juli dieses Jahres erreichten uns aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen schreckliche Bilder: Eine Jahrhundert-Flut richtete, besonders im Ahrtal, große Zerstörung an und forderte zahlreiche Menschenleben. Aus diesem Anlass beschäftigen wir uns in dieser Folge mit dem Thema Klimaanpassung und diskutieren Strategien, um gegen vom Wetter ausgelöste Katastrophen besser gewappnet zu sein.
Auf der Ebene der Kommunen, der Länder und des Bundes – aber auch auf der persönlichen – ergeben sich viele Handlungsfelder, um den immer häufiger auftretenden Extremwettereignissen entgegenzuwirken. Wie kann die Informationspolitik besser gestaltet werden? Welche Strategien bieten sich für die Stadtplanung und -entwicklung an? Und wie können die BürgerInnen für Klimaanpassungsmaßnahmen weiter sensibilisiert werden – und sich aktiv an diesen beteiligen?

Über diese Fragen sprechen wir mit Dr. Katja Horneffer, Meteorologin und Leiterin des ZDF-Wetterteams in Mainz, Leonard Krayer, Sprecher bei Fridays for Future und Student der Stadt- und Regionalplanung in Kassel sowie Prof. Dr. Dr. Ortwin Renn, Wissenschaftlicher Direktor am Institut für Transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam:

Folge 6: Auf dem Weg zur AUTOFREIEN STADT?! Ein Gespräch zur Zukunft der urbanen Mobilität.
Wir sprechen mit Stefan Bendiks, Gründungspartner von Artgineering in Brüssel, Jona Christians, CEO und Gründer von Sono Motors in München, und Katja Diehl, „She Drives Mobility“ in Hamburg, über folgende Themen:

Die Menschen für alternative Bewegungsformen motivieren – in einem Land wie Deutschland, in dem das Auto und die dazugehörige Industrie einen hohen Stellenwert besitzen, klingt das zunächst wie ein sehr großer Schritt. Von heute auf morgen wird dieser nicht geschehen, welche Möglichkeiten gibt es also, die urbane Mobilitätswende in einem „sanften Übergang“ zu gestalten?

In dieser Folge diskutieren wir Ideen und Konzepte, die Klimaschutz, umweltfreundliche Alternativen und Inklusion mitdenken – von den Gehwegen bis hin zu (geteilten) Transportmitteln. Wie können Räume zukünftig umverteilt und neue Begegnungszonen geschaffen werden und wo liegen die Handlungsmöglichkeiten auf privater und kommunaler Ebene?

Folge 5: HUB & HOME: Wie das Büro der Zukunft die Stadt verändern wird.
Corona hat die Büroarbeit ins homeoffice verlagert. Brauchen wir nun weniger Büro-, aber mehr Wohnflächen, um ein eigenes Arbeitszimmer zu haben? Wird der Pendelverkehr weniger werden? Welche Bedeutung hat das Büro in Zukunft? Wie wird die Büroarbeit zukünftig organisiert und welche Auswirkungen hat das auf die Stadtentwicklung?

Dazu sprechen wir mit dem Zukunftsforscher Klaus Burmeister vom Berliner Institut forsightlab-SCMI und dem Hamburger Dezernenten für Wirtschaft, Bauen und Umwelt in der Bezirksverwaltung Hamburg-Nord, Hans-Peter Boltres.

Folge 4: LANDLUST UND STADTFRUST? Ein Gespräch zur Renaissance ländlicher Räume und einem neuen Stadt-Land-Verhältnis.
Durch die Pandemie haben plötzlich viele Städter Stadtfrust erfahren: alle Vorteile der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten in der Stadt waren plötzlich weg. Lärm, hohe Miete, beengte Wohnverhältnisse und das Home Office haben den Trend aufs Land schon verstärkt.

Die Lebenswelten verändern sich je nach Lebenszyklus: so finden insbesondere jüngere Menschen mehr Entfaltungsmöglichkeiten, Co-Living und Co-Working-Spaces mit Gleichgesinnten auf dem Land. Was passiert, wenn die Stadt aufs Land zieht? Welche Lebenswelten treffen aufeinander? Wie gelingt Gemeinschaft, Identität und soziale Innovation? Welche Rolle spielt dabei die Digitalisierung?

Wir reden mit Frau Dr. Anja Reichert-Schick, Leiterin des Themenbereichs Zukunftsfragen der Wüstenrot-Stiftung, und Dr. Olaf Heinrich, Erster Bürgermeister der Stadt Freyung:

Folge 3: WAS KOMMT NACH DEM EINZELHANDEL? Ein Gespräch zur Zukunft der Innenstadt.
Seit vielen Jahren befindet sich der Einzelhandel und der Standort Innenstadt in einem tiefgreifenden Veränderungsprozess. Die Corona-Pandemie wirkt jetzt als zusätzlicher Teilchenbeschleuniger. Es stellt sich die Frage, wie die Innenstadt der Zukunft jenseits des Handels aussehen und entwickelt werden kann. Welche Möglichkeitsräume eröffnen sich für andere Nutzungen, um die Innenstadt als Begegnungsort und Identifikationspunkt lebendig zu halten?

Der Münchner Projektentwickler Michael Ehret, Ehret + Klein GmbH, Prof. Tim Rieniets, vom Institut für Entwerfen und Städtebau der Leibniz Universität Hannover, und Dr. Dieter Salomon, ehemaliger OB der Stadt Freiburg und aktuell Geschäftsführer der IHK Südlicher Oberrhein, sprechen über attraktive Innenstädte, die Abkehr von bestehenden Entwicklungsstrategien, die Notwendigkeit kooperativer Entwicklungsansätze und die besondere Rolle von Eigentümern und Immobilienwirtschaft.

Folge 2: EINE BANK IST PLÖTZLICH FREIRAUM! Wie die Pandemie die Debatte um urbane Freiräume verändert.
Überfüllte Parkanlagen und Grünflächen, Gastrogarten auf Parkstreifen, Pop-up-Radwege und Begegnungszonen – die Corona-Pandemie hat die Nutzung und die Wertschätzung von Grünflächen und dem öffentlichen Raum augenscheinlich verändert – man spricht von einer neuen Draußenkultur. Inwiefern diese Veränderung Eingang in die Planung findet und welche Chancen daraus für die Stadtentwicklung entstehen, diskutieren Prof. Lilli Lička, Professorin von der Universität für Bodenkultur Wien und Gerhard Matzig, Redakteur der Süddeutschen Zeitung.

Folge 1: SPIELRÄUME IN ZEITEN VON PANDEMIE UND KLIMAKRISE
Denkanstöße, Ideen und Visionen zur nachhaltigen Stadt der Zukunft geben Prof. Dr. (Univ. Florenz) Elisabeth Merk, Stadtbaurätin, Landeshauptstadt München und Jan Knikker, Partner, MVRDV Rotterdam.

Nullfolge: Der TRAILER zum Podcast
In der Stadtrederei sprechen wir mit Expert:innen aus den Bereichen Stadtplanung und Architektur mit (Stadt-) Akteuren unterschiedlichster Professionen über die Abkehr von bestehenden planerischen Denkmodellen, mutige Entwürfe und unorthodoxe Ideen zur Gestaltung städtischer Zukünfte. In fachlich fundierten und gleichzeitig unkonventionellen und reflexiven Gesprächen werden neue Perspektiven im Umgang mit aktuellen Themen der Stadtentwicklungsplanung ausgelotet. Der Podcast „Stadtrederei. Reflexionen zu Stadt und Raum“ ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für Städtebau und Wohnungswesen (ISW) mit Dr. Christine Grüger (suedlicht, Freiburg) und Dr. Fee Thissen (Urbane Transformation, Oberhausen). Im Trailer wird das Konzept unseres Podcasts in ca. drei Minuten vorstellt.

Der Podcast ist auch unter den nachfolgenden Kanälen abrufbar:

Website des isw

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